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Reichlich Material für ein gutes Filmfest

700 Filmeinreichungen aus 63 Ländern sind in Eberswalde für die fünf Wettbewerbe unseres Filmfestes eingegangen. Den größten Anteil bilden wie immer die frei eingereichten 464 Kurzspielfilme, während die 28 langen Dokumentarfilme nur noch auf unsere gezielte Einladung ihren Weg in die Sichtung gefunden haben. Über 120 Filme kommen aus Deutschland, 196 aus dem Iran, aber auch Russland (81), Spanien (52) und Frankreich (42) sind mit zahlreichen Einsendungen dabei. Aus Italien erreichten uns 25, aus China 13, aus der Schweiz 10 und den USA sechs Filme.

Parallel läuft nun seit einigen Wochen die Sichtung der Filme durch vier Kuratorenteams, welche die Wettbewerbsfilme auswählen und im August zu einem Programm zusammenstellen, das schließlich aus 35-40 Filmen bestehen wird.

In allen Wettbewerben geht es um die Beziehung von Mensch und Raum, das ist der besondere Fokus der Provinziale. Die damit verbundenen Themen reichen von der Landnutzung sowie Fragen der Dorf- und Regionalentwicklung über Flucht und Vertreibung bis zu den Spieregeln des gemeinsamen Lebens, die wir durch unsere Städte und Siedlungsstrukturen in den Raum einschreiben. Die vier verschiedenen Genres zeigen dabei unterschiedliche filmische Möglichkeiten, Aspekte zu vertiefen und Geschichten zu erzählen.

Der über alle vier Wettbewerbe hinweg vergebene Sonderpreis „Der Stachel“ ist auch 2022 der einzige Jurypreis des Festivals. Alle anderen Auszeichnungen werden durch das Publikum vergeben.

Die 19. Provinziale beginnt am 8. Oktober und findet wieder im Eberswalder Haus Schwärzetal statt.

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